Wie kann ich mein Baby beruhigen?

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Babys weinen, um sich davor zu schützen, vergessen zu werden...

Sie äußern ihre Bedürfnisse mit Mimik, Gestik und Körperspannung.

Sollten diese Signale nicht rechtzeitig wahrgenommen werden, beginnen sie zu weinen. Das Weinen ist vor allem in den ersten Monaten ihre Möglichkeit, zu kommunizieren.

Was steckt hinter dem Weinen und was kannst Du tun?

Viele junge Eltern, aber auch zahlreiche Menschen in der Umgebung eines Babys denken, dass Babys hungrig sind, wenn sie weinen. Babys haben jedoch noch viel mehr Bedürfnisse, als Hunger oder Durst.

Die Nasenatmung kann erschwert sein und das ist sehr unangenehm.

Im Mutterleib befand sich Dein Baby im Fruchtwasser. In einem warm- feuchten Milieu. Nach der Geburt kann es sein, dass Dein Baby Reste von Fruchtwasser spuckt und diese auch in die Nase gelangen. Dann weint Dein Baby, um die Nase zu trocknen. Wenn Du in dieser Situation versuchst, Dein Baby anzulegen, wirst Du feststellen, dass es immer wieder loslässt und stärker weint. Die Atmosphäre ist nicht staubfrei und in der Heizperiode herrscht oft trockene Luft. Dies kann ebenfalls zu einer erschwerten Nasenatmung führen. Nutze Muttermilchtropfen, um die Schleimhäute anzufeuchten und Du wirst sehen, Dein Baby beruhigt sich, kann an Deiner Brust stillen.

Selbst, wenn es am Tage scheinbar schläft, nimmt es diese Reize auf und das kann am Abend zu einer starken Unruhe führen. Beuge dem vor, indem Du Dein Baby entweder im Haut-zu-Hautkontakt bei Dir hast oder wenigsten ganz nah in deinem Arm. So hat es die Möglichkeit, abzuschalten, da es ganz sicher bei Mama liegt.

Du hast Dein Baby gestillt und es schläft selig in Deinem Arm.

Dann legst Du es ab und nach wenigen Minuten beginnt es wach zu werden und es weint? Das ist ein wichtiger Schutzmechanismus. Dein Baby erfährt Sicherheit, wenn es in Deinem Arm liegt. Es muss nicht aufmerksam sein, denn Du passt auf: Sobald Dein Baby spürt, dass etwas anders ist, muss es sich melden, um beschützt zu werden. Dieses Verhalten kann am Tag variieren. Am Vormittag schläft Dein Baby recht entspannt, aber am Nachmittag beginnt es unruhiger zu werden und ohne Dich geht es nicht. Das sind natürliche Verhaltensweisen Deines Babys. Schaffe Dir Entlastung, indem Du Dein Baby am Tage in einem Tragetuch oder einer alternativen Variante nah bei Dir trägst, aber die Hände frei hast. So lernt Dein Baby, dass Du immer nah bei ihm bist und es ist auch am Abend und nachts entspannter. Es entwickelt nach und nach Vertrauen.

Du hast die frühen Stillzeichen verpasst und Dein Baby weint, das Anlegen an die Brust ist kaum möglich?

Nimm Dein Baby fest in Deinen Arm! Laufe umher, singe oder sprich Reime. Das beruhigt Dich und Dein Baby. Sobald Dein Baby sich beruhigt hat, kannst Du einen neuen Stillversuch starten!

Im Laufe der Zeit werdet Ihr Euch immer besser verstehen und das Weinen wird seltener. Nutze die ersten Wochen, Dein Baby kennenzulernen! Viel Nähe zwischen Dir und Deinem Baby vereinfacht das Kennenlernen. Genieße diese intensive Zeit!

Eure Nancy

Aufgepasst: 4-hilfreiche-tipps-stillschwierigkeiten-zu-vermeiden

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