Stillproblem: Mastitis (Brustentzündung)

Wie kann man Mastitis vorbeugen?

Mastitis © Eskymaks - Fotolia.com

Ein Milchstau kann Abwehrkräfte und das Immunsystem der Mutter schwächen, weswegen Bakterien und Erreger über die wunden Brustwarzen leicht in den Körper gelangen können. Dort verursachen sie häufig schmerzhafte Brustentzündungen, oft auch mit Fieber (über 39 Grad).

Der Übergang vom Milchstau zur Entzündung ist schwer abzugrenzen. Bei Mastitis handelt es sich um eine bakterielle, entzündliche Infektion. Sie äußert sich durch starke Schmerzen, Rötung und Verhärtung der betroffenen Brust. Im schlimmsten Fall kann eine nicht behandelte Mastitis zu einem sehr schmerzhaften Abszess werden.

Kann man bei Mastitis weiter stillen? Was hilft gegen Mastitis?

1. Was ist eine Mastitis?

Bei einer Mastitis handelt es sich um eine Entzündung der Brustdrüse. Die Brust ist meist rot und geschwollen und die Brustwarze kann eitriges Sekret absondern.

Zu den typischen Symptomen gehören:
  • Krankheitsgefühl mit Fieber

  • Geschwollene Lymphknoten

  • Schmerzen, Schwellungen,

  • Überwärmung

  • Rötung der erkrankten Brust

Dabei werden zwei Formen von Mastitis unterschieden: Beide kommen im Milchgangsystem vor und stehen in enger Beziehung zum Milchstau (Verstopfung der Milchkanäle).

1) Mastitis puerperalis

Mastitis puerperalis charakterisiert sich durch eine akute bakterielle Entzündung im Wochenbett (meist 2. – 4. Woche). Deswegen sollte sie ausschließlich ärztlich behandelt werden.

Ursache für die bakterielle Infektion sind z.B. Schrunden und Rhagaden an den Brustwarzen. Dabei geht es zu 94% um Staphylokokkeninfektionen. Dringen Bakterien und Erreger über die Milchkanäle ein, vermehren sie sich im Drüsengewebe und verursachen eine Infektion des Nachbargewebes. Die Übertragung erfolgt dabei über den Nasen-Rachen-Raum der Mutter auf des Babys und von diesem wiederum auf die Brustwarze.

Weitere Auslöser bei sehr wunden und entzündeten Brustwarzen (Mamillen) kann ein zu lange benutzter, mit Bakterien infizierter Schnuller sein. Beim Stillen überträgt das Baby diese auf die Brust der Mutter. Gesunde Babys werden durch diese Bakterien meist nicht gefährdet.

Zu den typischen Anzeichen einer Mastitis puerperalis, die meist in der ersten und zweiten Woche nach der Geburt auftritt, sind Fieber, Schmerzen in der Brust und Rötung der Brust.

Am Anfangsstadium der Mastitis helfen einige lokale Maßnahmen. Dazu gehören: Vermeidung eines Milchstaus durch regelmäßiges Stillen (2-stündlich) oder manuelle Entleerung der Brust (oder auch mit Milchpumpen), die den Milchfluss erleichtert.

2) Bilaterale Mastitis

Eine bilaterale Mastitis  führt zu einer Infektion beider Brüste durch aggressive Erreger (ß-Streptokokken etc.). Im Unterschied zur Mastitis puerperalis stellt diese Form der Mastitis eine potenzielle Gefahr für das Baby dar.

Aus diesem Grund wird manchmal eine Stillpause von 1 – 2 Tagen empfohlen, bis ggf. ein Antibiotikum wirkt. Nachdem Fieber und andere Symptome weg sind, kann die Mutter weiter stillen.

3) Abszess

Wird eine Mastitis nicht rechtzeitig oder zu spät erkannt und behandelt, kann aus der Brustentzündung ein Abszess werden. Das weitere Stillen wird unmöglich. Eine schnelle ärztliche Behandlung ist dringend erforderlich.

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2. Behandlung von wunden Brustwarzen

2.1. Multi-Mam Brustkompressen: Schnelle Hilfe bei wunden und entzündeten Brustwarzen

Eine innovative Methode zur Linderung der Schmerzen bei wunden und gereizten Brustwarzen sind die Multi-Mam Brustkompressen mit dem patentierten 2QR-Wirkstoffkomplex.

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Die Multi-Mam Brustkompressen blockieren viele schädliche Bakterien, optimieren den Zustand der Haut und verhindern das Risiko von Infektionen (z.B. Mastitis). Sie haben eine direkt beruhigende Wirkung auf die wunde Brustwarze.

Das bio-aktive Gel der Kompresse enthält pflanzliche Inhaltsstoffe und hat einen angenehm süßen Geschmack.

2.2. Multi-Mam Balsam: Optimale Brustpflege während und nach dem Stillen

Für eine zusätzliche Brustpflege vor und während des Stillens können Sie auch das Multi-Mam Brustwarzenbalsam verwenden. Der pflegende Multi-Mam-Brustwarzenbalsam basiert auf einer Auswahl von pflanzlichen Ölen und bietet Ihnen einen optimalen Schutz der Brustwarzen vor und während des Stillens, da er die Haut weich und geschmeidig hält. Der Balsam eignet sich für die Pflege von trockenen und sensiblen Brustwarzen, ist nicht klebrig und hat weder Geschmack noch Geruch auf der Haut.

Wichtig: Die Multi-Mam Kompressen und der Multi-Mam Balsam enthalten keine Konservierungsstoffe. Die Produkte sind rezeptfrei, bei den Apotheken, online oder im Ardoshop erhältlich.

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3. Wie kann man Mastitis vorbeugen?

3.1. Cold-Hot-Pack gegen Milchstau

Nach dem Stillen empfehlen viele Ärzte und Experten die betroffene Stelle der Brust mit einem Cold-Hot-Pack wie dem „Temperature Pack“ zu kühlen. Das Temperature Pack bietet Ihnen Hilfe und wohltuende Linderung bei Milchstau, damit Sie Ihrem Baby auch weiterhin das Beste geben können. Eine großzügige Aussparung verhindert Kontakt zur empfindlichen Brustwarze und der weiche Textilüberzug schützt die Haut. Das Temperature Pack ist als Wärme- und Kältekompresse anwendbar.

3.2. Weitere Maßnahmen für die Vorbeugung von Mastitis:

  • Entleeren Sie häufiger die Brust: Das Abpumpen von Milch kann Brustentzündung vorbeugen. Dafür gibt es verschiedene Methoden wie manuelle Entleerung der Brust mit einer Handpumpe, Abpumpen mit einer elektrischen Milchpumpe sowie das Handausstreichen von Muttermilch.

  • Waschen Sie täglich die Brustwarzen nur mit klarem Wasser (ohne Seife), um Hautirritationen zu vermeiden.

  • Verzichten Sie auf jegliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel im Bereich der Brust. Für eine sanfte Brustpflege empfehlen Ärzte und Hebamme z.B. Multi-Mam-Brustwarzenbalsam, da er die sensible Haut geschmeidig hält.

  • Unterstützung von Familie und Freunden, Hilfe im Haushalt sowie erhöhte Flüssigkeitsaufnahme und Bettruhe spielen eine wichtige Rolle für die Genesung der Mutter.

  • Stress und Müdigkeit vermeiden: Eine häufige Ursache für eine wiederkehrende Mastitis ist, dass die Mutter die verordneten Medikamente nicht regelmäßig nimmt oder nicht genügend Ruhe bekommt. Gelegentlich hat eine Frau eine chronische bakterielle Infektion oder eine sekundäre Pilzinfektion (z.B. Candida albicans).

  • Legen Sie das Kind korrekt an der Brust an und stillen Sie es zunächst an der nicht betroffenen Seite, so sollte es weniger schmerzhaft sein.

  • Stillen Sie trotz Mastitis nicht ab: Eine Unterbrechung des Stillens verschlimmert die Situation. Um die starken Schmerzen zu  lindern, empfehlen viele Ärzte, Hebammen und Experten die Multi-Mam Brustkompressen, die schnell bei wunden Brustwarzen helfen.

Zum Arzt: Wenn Sie innerhalb von 24- 48 Stunden keine wesentliche Besserung bemerken, kontaktieren Sie am besten Ihren Arzt! Bei stark entzündetem Brustgewebe ist in der Regel eine Therapie mit Antibiotika erforderlich.

 

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Quellen:
Muß, Karin (2005): Stillberatung und Stillförderung. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.
Gätje, Regine & Eberle, Christine (2011): Kurzlehrbuch Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme Verlag.

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