Sommer, Sonne, Strand: Sonnenschutz für die Babyhaut an Wasser & Strand

Babyhautpflege im Sommer: Tipps zum Sonnenschutz

Greifen Sie zu geeigneten Sonnenschutzcremes mit höchstem Lichtschutzfaktor (z.B. 50), die vor ultravioletten A- und B-Strahlen schützen © nadezhda1906 - Fotolia.com

Dürfen Babys unter einem Jahr der Sonne ausgesetzt werden? Welche Baby-Sonnencreme ist geeignet? Wann sollte die Sonne eher gemieden werden und was bringt sogenannte UV-Kleidung?

Ob im Urlaub, zu Hause, beim Spielen im Freien, am Pool oder am Meer ist ein gutes Sonnenschutzmittel für die empfindliche Babyhaut unerlässlich. Zum einen schützt es vor den schädlichen UVA- und UVB-Strahlungen, zum anderen beugt es  schmerzhaftem Sonnenbrand, Hautirritationen und vorzeitiger Hautalterung vor.

Wer helle Haut, Sommersprossen und rote oder blonde Haare hat (Hauttyp I) sollte eine Creme mit LSF (Lichtschutzfaktor=) 40 oder höher verwenden. Menschen mit heller Haut und blonden Haaren (Hauttyp II) wird eine Creme mit LSF 30 bis 40 empfohlen.

1. Babyhaut verfügt nicht über schützende Pigmente

Die Haut von Säuglingen ist viel dünner als Erwachsenenhaut und neigt viel früher zu Rötungen und Sonnenbrand. Auch Kinderhaut verfügt immer noch nicht über schützende Pigmente. Deswegen ist ihre Haut sehr empfindlich, sonnenbrand- und sonnenstichgefährdet.

1.1. Mittagshitze meiden

Mittags hat die Sonne die größte Intensität. Babys im ersten Lebensjahr sollten deswegen nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Aus diesem Grund ist empfehlenswert, die Mittagshitze von 11 bis 15 Uhr zu meiden.

Tipp: Im ersten Lebensjahr sind die frühen Morgen- und Abendstunden zum Spaziergehen am besten geeignet. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Baby in der Hitze viel trinken möchte.

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1.2. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden

Sonnencreme – Sanfte Babyhautpflege im Sommer

Greifen Sie zu geeigneten Sonnenschutzcremes mit höchstem Lichtschutzfaktor (z.B. 50), die vor ultravioletten A- und B-Strahlen schützen.

Eine pflegende Sonnenmilch mit LSF 50+ schützt die empfindliche Babyhaut sicher vor UV-Strahlen und Sonnenbrand.

Beachten Sie beim Kauf von Sonnenpflegeprodukten, dass diese frei von Parabenen, Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen sein sollten und für Babys und Kleinkinder ab 6 Monaten geeignet sind.

Beim Baden ist es empfehlenswert auf wasserfeste Sonnenschutzprodukte zu achten und diese mindestens eine halbe Stunde vor dem Baden aufzutragen. Sonnenmilch bzw. Sonnencremes, die „wasserfest“ oder „extra wasserfest“ sind, bieten einen zusätzlichen Schütz.

Tragen Sie die Sonnencreme großzügig auf, am besten 30 Minuten bevor sie gegebenenfalls ins Wasser oder aus dem Haus gehen.

Unbedeckte Körperteile wie Gesicht, Nacken, Hände und Füße sollten auch bei Babys und kleinen Kindern, die sich ausschließlich im Schatten aufhalten, unbedingt eingecremt werden.

1.3. Sonnenschutzkleidung

Für die optimale Babyhautpflege im Sommer benötigen Sie sonnenundurchlässige, leichte und luftige Sommerkleidung.

Im Handel gibt es spezielle (relativ teure) Kleidung nach geprüftem UV-Standard, welche Babys vor UV-Strahlung schützt. Durch die Reflexionen ist die UV-Strahlung rund um das Wasser (auch bei Planschbecken) besonders intensiv. Beachten Sie, dass durch nasse Kleidung die Sonneneinstrahlung noch intensiver wirkt.

1.4. Nachcremen ist wichtig

Wenn das Baby im Wasser oder am Strand spielt, sind regelmäßiges Nachcremen und ein T-Shirt (auch im Wasser) ein Muss. Ein Sonnenhut schützt das Köpfchen vor Hitzeeinstrahlung.

Auch beim Spielen oder Baden, sollte das Baby zusätzlich zur Creme, noch ein helles Shirt oder eine Mütze tragen, die seine sensible Haut vor zu viel Sonne schützt. Wenn es möglich ist, suchen Sie ein ruhiges, schattiges Plätzchen.

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2. Weitere Tipps

Im Sommer darauf achten, dass das Baby im Kinderwagen nicht überhitzt. Beim Schlafen im sonnengeschützen Kinderwagen kann man die Mütze abnehmen, der Temperaturaustausch funktioniert bei Babys am besten über den Kopf.

Kinder nie unbeaufsichtigt im Auto lassen, auch nicht für kurze Zeit – schon innerhalb von wenigen Minuten kann sich der Innenraum eines Autos lebensgefährlich aufheizen.

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