Aufbewahren von Muttermilch zu Hause

Wie man abgepumpte Milch lagern sollte

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Hygienemaßnahmen beim Abpumpen und bei der Aufbewahrung von Muttermilch spielen eine wichtige Rolle für die gesunde Ernährung und Entwicklung Ihres Babys.

Die persönliche Hygiene der Mutter ist beim Aufbewahren von Muttermilch besonders wichtig. Dabei wird vor dem Abpumpen tägliches Duschen empfohlen oder die Hände gründlich mit Wasser und milder Seife zu waschen. Die Brüste sollten eventuell nur mit klarem Wasser abgespült werden. Auf diese Weise wird die Gefahr vor Keimen, Schweiß oder Talg in der Muttermilch verringert.

Sterilisation & Reinigung

Für die Aufbewahrung der Milch für ein gesundes Kind zu Hause genügt es, wenn die Pumpsets, die Milchflaschen und die Sauger in der Spülmaschine bei 65 Grad gereinigt oder in den mikrowellengeeigneten Beuteln sterilisiert werden.

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EASY CLEAN - Mikrowellen-Sterilisationsbeutel

In diesem Fall eignen sich die Easy Clean Mikrowellenbeutel sehr gut, in denen sich Babyflaschen und Milchpumpenzubehör schnell und einfach dampfreinigen lassen. Die Easy Clean Beutel sind ideal nicht nur für zu Hause, sondern auch für unterwegs. Außerdem sind sie energie-, kosten- und platzsparend. Mit einem Beutel lassen sich ca. 20 Reinigungsvorgänge durchführen.
 
 
 

Aufbewahren von Muttermilch

Muttermilch sollte möglichst in speziellen Gefrierbeuteln, Kunststoff- oder Glasbehältern aus Polypropylen aufbewahrt und eingefroren werden, die Bisphenol-A-frei sind.

Info: Polypropylen (PP): PP zeichnet sich durch eine hohe mechanische Festigkeit und geringe Durchlässigkeit für Gase, Wasserdampf und Aromastoffe aus. Außerdem ist Polypropylen beständig gegen höhere Temperaturen und daher geeignet zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Sterilisierung in der Verpackung. PP wird zum Beispiel in Kochbeuteln, Folien für Gebäck, Brot, Mikrowellengeschirr, Trinkbechern, Behältern mit Deckeln für Molkereiprodukte, etc. angewendet.

Vorsicht: Gefäße aus Polycarbonat enthalten Bisphenol-A, welches im Verdacht steht, gesundheitsschädlich zu sein. Flaschen, die kein Bisphenol-A enthalten, sind mit dem Hinweis "ohne Bisphenol", „BPA-frei“  bzw. „BPA free“ gekennzeichnet.

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Das Bottleset: Drei hochwertige BPA-freie Milchflaschen

Bisphenol-A-freie Behälter wie das praktische, verschließbare Bottleset aus Polypropylen wurden speziell zum Auffangen, Einfrieren und zur Langzeitaufbewahrung von Muttermilch hergestellt. Polypropylen (PP) ist bislang einer der geeignetsten Kunststoffe zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Sterilisierung in der Verpackung.

Das Bottleset besteht aus 3 hochwertigen BPA-freie Milchflaschen, mit Skalierung und Flaschendeckel.

 

Easy Cup: kurzfristige Aufbewahrung von Muttermilch

Der Easy Cup ist ebenfalls BPA-frei, verfügt über einen praktischen Verschlussdeckel und kann für die kurzfristige Aufbewahrung von Muttermilch im Kühlschrank verwendet werden. Easy Cup können Sie als alternative Fütterungsmethode zum Stillen verwenden. Er eignet sich z.B. für Babys mit Saug- und Anlegeproblemen, in den ersten Tagen nach der Geburt, für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte oder für zu früh geborene Kinder.

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EasyFreeze: Muttermilch-Gefrierbeutel mit integriertem Wärmeindikator

Die Muttermilchbeutel EasyFreeze eignen sich sehr gut zum Auffangen und Einfrieren von Muttermilch  und lassen sich direkt am Pumpset befestigen. Wenn Sie die Milch abgepumpt haben, können Sie das Datum und die Uhrzeit auf dem Beutel notieren.

Die hochwertige Doppelbeschichtung der EasyFreeze (Innenschicht aus Polyethylen und Außenschicht aus Polyamid) schützt die Milch vor Fremdgerüchen und Kontamination. Vorteilhaft ist hierbei, dass die Gefrierbeutel reißfest und vorsterilisiert  sind. Ein besonderes Merkmal der EasyFreeze-Gefrierbeutel ist der integrierte Wärmeindikator, der die Milchtemperatur anzeigt. Durch den Zip-Verschluss wird der Beutel dicht verschlossen und die Milch sicher gelagert und eingefroren.


  Haltbarkeitszeiten von Muttermilch bei unterschiedlichen Temperaturen

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Vorbereitung der Mahlzeit

Gefrorene Milch sollte langsam (über 24 Stunden im Kühlschrank) oder bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Der Gefrierbeutel kann auch in ein Gefäß mit lauwarmem Wasser gestellt werden.

Muttermilch richtig erwärmen

Damit die empfindlichen Bestandteile der Muttermilch enthalten bleiben, darf die Milch nicht über 37 Grad erwärmt werden. In diesem Fall lässt sich die richtige Temperatur im Wasserbad oder im Flaschenwärmer gut regulieren.

Es empfiehlt sich die Muttermilch NICHT in der Mikrowelle zu erwärmen, denn dadurch können die wertvollen Antikörper (z.B. Lysozym und IgA) zerstört werden, ebenso erhöht sich die Gefahr einer zu starken Erwärmung.

Nach dem Auftauen muss die Milch innerhalb weniger  Stunden verwendet werden. Abgekühlte Milchreste dürfen nicht mehr gefüttert werden.

Muttermilch richtig transportieren

Beim Transport von Muttermilch ist es wichtig auf eine ununterbrochene Kühlung zu achten (z.B. Kühltasche mit Kühlakkus). Frische Muttermilch wird bei 4 - 6 Grad transportiert und gelagert. Sie sollte aber innerhalb von 72 Stunden verbraucht werden.

Wenn keine Kühlmöglichkeit zur Verfügung steht, kann Muttermilch 6 - 8 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Bei Raumtemperatur von 19 bis 22 Grad ist Muttermilch 10 Stunden, bei 25 Grad 4 Stunden lang haltbar.

Wenn Sie die Muttermilch aufgetaut und nicht erwärmt haben, sollten Sie sie nicht wieder einfrieren, sondern höchstens für kurze Zeit in den Kühlschrank stellen. Einmal erwärmte und nicht verbrauchte Milch sollten Sie Ihrem Baby nicht mehr geben.

Shopping-Tipp: Hochwertige Milchpumpen, Stillprodukte und Stillhilfen für die optimale Aufbewahrung und den sicheren Transport von Muttermilch finden Sie im Ardo Shop.

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Quellen:
Frede, Wolfgang (2006): Taschenbuch Für Lebensmittelchemiker: Lebensmittel, Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Futtermittel. Springer-Verlag Berlin Heidelberg.
Hormann, Elizabeth & Guóth-Gumberger, Márta (2012): Stillen. Gräfe und Unzer Verlag
Scherbaum, Veronika (2003): Stillen: frühkindliche Ernährung und reproduktive Gesundheit. Deutscher Ärzte-Verlag.
Stiefel, Andrea & Geist, Christine & Harder, Ulrike (2013): Hebammenkunde. Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf. Hippokrates Verlag. Stuttgart.
Moorhead, Joana (2004): So stillen Sie Ihr Baby richtig. Dorling Kindersley Limited. London.

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