8 Tipps, um Stillschwierigkeiten vorzubeugen

Stillschwierigkeiten vorbeugen

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Also stehen die Chancen, das Baby stillen zu können doch recht gut!
Was könnte helfen, den Schwierigkeiten vorzubeugen?

 
  1. Informationen sorgfältig abwägen! Persönliche Erfahrungen sind nicht immer hilfreich. Die Wahl einer kompetenten, vertrauenswürdigen Fachperson kann der Schlüssel sein, wenn Fragen oder Probleme auftreten. Hebammen und Stillberaterinnen, die sich regelmäßig fortbilden und über Verbände, die sich mit der Stillförderung beschäftigen, zu finden sind, sollten zu Rate gezogen werden.
  2. Ängste bezogen auf die Geburt sollten frühzeitig besprochen werden und ausführliche Beratung zur Geburt sollte erfolgen! Entspannungstechniken und die Wahl eines Geburtsortes/ Begleitung, der/ die Vertrauen vermittelt, können die Geburt und so auch den Stillbeginn positiv beeinflussen.
  3. Frühzeitiges Erlernen von Signalen des Babys, frühzeitiges Trainieren des Handlings/ Stillpositionen und wichtige, frühzeitige Informationen zum Stillbeginn sind notwendig, um sich in dem neuen Leben mit dem Baby sicher zu fühlen. Es gibt viele Elternschulen an Kliniken und Hebammenpraxen, die Kurse dazu anbieten. Sollte der Aufwand aufgrund weiter Fahrtwege zu groß sein, dann gibt es auch die Möglichkeit, sich auf den Seiten der stillfördernden Verbände zu informieren.
  4. Die Intuition stärken! Jede Mutter hat ein gutes Gefühl für ihr Baby und kann spüren, was es braucht. Also sollten junge Mütter darauf vertrauen und den gut gemeinten Ratschlägen aus dem Umfeld nicht mehr Bedeutung zukommen lassen, als ihrem Gefühl! Babys haben individuelle Bedürfnisse, die nicht nach einer Gebrauchsanweisung zu lesen sind. Stillen steht nicht nur für die Brustfütterung, sondern auch für das Stillen aller Bedürfnisse des Säuglings, was hauptsächlich über das Saugen ermöglicht wird.
  5. Warum haben die Babys zur Geburt keinen Beruhigungssauger dabei? Sie haben Finger, Daumen, Hand und Mamas Brust!
  6. Der Besuch einer Stillgruppe vor der Geburt des Kindes kann zum Beispiel helfen, ein reales Bild von einem Baby und auch dem Stillbeginn zu bekommen. Nutzen von Angeboten bezüglich des Umgangs mit einem Baby können sich sehr positiv auf den Start auswirken.
  7. Junge Mütter neigen dazu, schnell an den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln. Hilfe zu erbitten zeigt keine Schwäche, sondern die Stärke, das Problem lösen zu wollen! Bitten Sie Fachpersonen, sich die gesamte Stillmahlzeit anzusehen, um herauszufinden, wo der Wurm im Holze sitzt!
  8. Sollten Sie Zweifel an Ihrer Stillfähigkeit haben, dann lassen Sie sich rechtzeitig beraten!

Fazit: Fast jede Frau kann stillen, sie benötigt dazu die Unterstützung von Fachleuten und der Familie, um stark in ihrem Wunsch und ihren Fähigkeiten bleiben zu können!
Ich wünsche eine kuschelige, unbeschwerte Stillzeit und die Kraft, Steine aus dem Weg zu räumen,

Eure Nancy.

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