Die ersten Babyzähne: Was hilft bei Zahnungsbeschwerden?

Zahnung

Zahnen © marchibas - Fotolia.com.

Ungefähr in der 13. Lebenswoche schieben sich die Zahnwurzeln in den Kiefer eines Babys. Dies hat zur Folge, dass Babys plötzlich ungerne trinken und die Brust der Mutter verweigern.

Berührungen an der Brust und warme Muttermilch können die Zahnschmerzen im Kiefer des Babys verstärken. Wenn Sie 10 bis 15 Minuten vor dem Stillen den Kiefer kühlen, dürfte es bei der Mahlzeit weniger schmerzhaft sein.

Etwa die Hälfte der Kinder zeigen beim Zahnen keine Probleme. Sogar die Eltern bemerken das erste Zähnchen meist erst durch Zufall. Für viele andere Babys ist das Zahnen allerdings schmerzhaft und unangenehm.

Der Hautgrund für den Zahndurchbruch liegt im ansteigenden Wachstumsdruck: Das Kieferwachstum und der Zahndurchbruch verlaufen parallel zu den Entwicklungsschritten des Babys, sodass es lernt, mit Lippen, Zunge und Zähnen richtig umzugehen.

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Typische Symptome beim Zahnen

  • Bevor die ersten Zähnchen durchbrechen, hat das Baby vermehrten Speichelfluss und spürt Jucken in der Kieferleiste. Der Durchbruch beginnt oft durch mehr „sabbern" als sonst, begleitet von einer gewissen Unruhe.

  • Der Zahndurchbruch zeigt sich durch Rötung und Schwellung der Zahnleiste. Deswegen ist das Kind an dieser Stelle sehr berührungsempfindlich. Der Kiefer ist gerötet und wund, weswegen viele Babys in diese Phase gerne auf harte Gegenstände beißen.

  • Das Kind hat keinen Appetit, dafür aber eine rege Verdauung. Es schläft schlecht, weint und schreit häufiger.

  • Während des Zahnens neigen manche Kinder zu wunden Hautstellen, besonders an den Wangen oder im Windelbereich.

  • Fieber oder Durchfall können in manchen Fällen auch vorkommen (eher selten).

  • Während der Zahnungsphase braucht das Kind häufigeres Stillen und wacht nachts öfter auf. Sobald die Zahnspitze durchgebrochen ist, wird es leichter.

Welche Zähne erscheinen wann?

Bereits vor der Geburt stehen alle 20 Milchzähne im Kiefer bereit.

Schon ab dem 3. Monat beginnen die ersten Zähne sich im Kiefer hochzuschieben. Das Zahnfleisch wird dort dicker, wo die Zähne später durchbrechen.

Die ersten Babyzähnchen erscheinen fast immer in der Mitte des Unterkiefers. Danach folgen die inneren Schneidezähne oben, die äußeren Schneidezähne oben und selbige unten.

Vor den Eckzähnen kommen zunächst die ersten Backenzähne (unten, dann oben), danach die Eckzähne und schließlich die hinteren Backenzähne. Wenn die Eck- und Backenzähne durchtreten (10. bis 14. Monat) können kleine Blutgefäße verletzt werden, was zu Schmerzen im Zahnfleisch führen kann. Manchmal kann sich das Zahnfleisch entzünden, denn Babys stecken alles in den Mund.

Zahnen ist kein Grund für Abstillen

Wird das Kind gestillt, befürchten viele stillende Mütter, dass das Baby die Brustwarzen beim Kauen verletzten könnte. Doch selbst wenn das Kind die beiden unteren Schneidezähne hat, kann es noch nicht richtig beißen, da die Zunge darüber liegt und noch der Gegenbiss im Oberkiefer fehlt. Deswegen sollten Sie sich keine Sorgen machen! Sie können Ihr Kind auch weiterhin anlegen.

Zahnen: Was hilft gegen die Zahnschmerzen des Babys?

Multi-Mam BabyDent: Wohltuende Linderung von Zahnungsbeschwerden

Ein innovativer Ansatz zur Linderung von Zahnschmerzen ist das Zahnungsgel Multi-Mam BabyDent mit dem 2QR-Wirkkomplex, das Sie Ihrem Baby vorsichtig auf den Kiefer reiben können. Multi-Mam BabyDent ist zucker- und alkoholfrei.

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Um den Druckschmerz beim Zahnen zu lindern und das Kaubedürfnis zu stillen, geben Sie dem Kind etwas Festes zum darauf beißen, z.B. Beißringe, harte Brotkanten oder Karotten.

Multi-Mam Balsam: Schutz für Brustwarzen vor und während des Stillens

Der pflegende Multi-Mam-Brustwarzenbalsam basiert auf einer Auswahl von pflanzlichen Ölen und bietet Schutz der Brustwarzen vor und während des Stillens, da er die Haut weich und geschmeidig hält. Der Balsam eignet sich für die Pflege von trockenen und sensiblen Brustwarzen, ist nicht klebrig und nahzu geschmacks- und geruchlos.

Wichtig: Multi-Mam Balsam und Multi-Mam BabyDent enthalten keine Konservierungsstoffe. Die Produkte sind rezeptfrei in allen Apotheken oder online, z.B. im Ardoshop erhältlich.

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Quellen:
Deutscher Hebammenverband (2011): Entspannt erleben: Babys 1. Jahr: Alles Wichtige: Ernährung, Schlafen, gesunde Entwicklung, Pflege. TRIAS Verlag
Cramm von, Dagmar (1999): Unser Baby, das erste Jahr

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