Wo soll mein Baby schlafen?

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Warum schläft ein Baby nicht durch?

Ein Baby wächst in der Gebärmutter heran und ist umgeben von wohliger Wärme, gedämpften Geräuschen und dem Herzschlag der Mutter. Es erkennt nach der Geburt vertraute Stimmen und schläft oftmals in einer Umgebung mit Alltagsgeräuschen hervorragend. In den ersten Monaten mag es noch nicht so wirklich viel Zeit allein abgelegt werden und benötigt die Rückversicherung der Mutter in regelmäßigen, individuellen Abständen.
Kommt die Familie nachts zur Ruhe, meldet sich ein Baby immer wieder, um sicher sein zu können, dass es weiterhin wohlbehütet ist. Von der Natur aus vorgesehen, benötigt das Baby regelmäßige Impulse und Stimulation, um die körperlichen Funktionen aufrechterhalten zu können. Das wird durch die körperliche Nähe und das Stillen gewährleistet.


Wie kommt die Mutter damit zurecht?

Schon in den letzten Wochen vor der Geburt verändert sich der Schlafrhythmus und das Schlafverhalten der werdenden Mutter. Sie ist leichter zu wecken, bemerkt nachts Bewegungen ihres ungeborenen Babys. Nach der Geburt scheint sie trotz der körperlichen Höchstleistung nicht müde zu sein. Viele Mütter schlafen in den ersten 3 Tagen nur wenige Minuten mehrmals über den Tag verteilt. Nach dieser Zeit scheint der Schlaf von Mutter und Baby synchronisiert zu sein. Immer, wenn das Baby einschläft, schläft auch die Mutter ein. Bewegt sich das Baby, reagiert die Mutter sofort mit Erwachen. Das ist der Grundstein für eine optimale Mutter-Kind-Interaktion. Der Schlafrhythmus der Mutter wird neu programmiert. Die Voraussetzung für dieses Zusammenspiel von Mutter und Baby ist eine ungestörte Nähe. Aus diesem Grund sollten Mutter und Baby unbedingt nach der Geburt im Hautkontakt verbleiben und auch weiterhin nicht getrennt werden.

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Warum schläft ein Baby nicht durch?

Ein Baby wächst in der Gebärmutter heran und ist umgeben von wohliger Wärme, gedämpften Geräuschen und dem Herzschlag der Mutter. Es erkennt nach der Geburt vertraute Stimmen und schläft oftmals in einer Umgebung mit Alltagsgeräuschen hervorragend. In den ersten Monaten mag es noch nicht so wirklich viel Zeit allein abgelegt werden und benötigt die Rückversicherung der Mutter in regelmäßigen, individuellen Abständen.
Kommt die Familie nachts zur Ruhe, meldet sich ein Baby immer wieder, um sicher sein zu können, dass es weiterhin wohlbehütet ist. Von der Natur aus vorgesehen, benötigt das Baby regelmäßige Impulse und Stimulation, um die körperlichen Funktionen aufrechterhalten zu können. Das wird durch die körperliche Nähe und das Stillen gewährleistet.


Wie kommt die Mutter damit zurecht?

Schon in den letzten Wochen vor der Geburt verändert sich der Schlafrhythmus und das Schlafverhalten der werdenden Mutter. Sie ist leichter zu wecken, bemerkt nachts Bewegungen ihres ungeborenen Babys. Nach der Geburt scheint sie trotz der körperlichen Höchstleistung nicht müde zu sein. Viele Mütter schlafen in den ersten 3 Tagen nur wenige Minuten mehrmals über den Tag verteilt. Nach dieser Zeit scheint der Schlaf von Mutter und Baby synchronisiert zu sein. Immer, wenn das Baby einschläft, schläft auch die Mutter ein. Bewegt sich das Baby, reagiert die Mutter sofort mit Erwachen. Das ist der Grundstein für eine optimale Mutter-Kind-Interaktion. Der Schlafrhythmus der Mutter wird neu programmiert. Die Voraussetzung für dieses Zusammenspiel von Mutter und Baby ist eine ungestörte Nähe. Aus diesem Grund sollten Mutter und Baby unbedingt nach der Geburt im Hautkontakt verbleiben und auch weiterhin nicht getrennt werden.


Wo schläft das Baby?

Es gibt zahlreiche Empfehlungen zum Babyschlaf und sie sind so unterschiedlich, dass es für junge Eltern sehr schwierig ist, sich gut informiert zu fühlen. In den vergangenen Jahren wurden mehr Erkenntnisse bezüglich der frühkindlichen Entwicklung gewonnen, die uns auch gute Informationen zur Verfügung stellen.
In einem Schlaflabor wurde das Schlafverhalten von Mutter-Baby-Paaren in zwei verschiedenen Situationen untersucht. In der einen Situation schlief das Baby im Beistellbettchen, in der anderen Situation schlief es mit der Mutter im gemeinsamen Bett, auch Co-Sleeping genannt. Die Untersuchungen zeigten, dass die Babys im Co-Sleeping meist mit dem Gesicht zur Mutter zugewandt schliefen. Mutter und Kind zeigten aufeinander abgestimmte Bewegungen, wachten häufiger auf, schliefen weniger tief und stillten zwei Mal häufiger als die andere Gruppe und stillten drei Mal länger. Die Babys, die im Bett der Mutter schlafen, schreien dafür aber weniger. Unterm Strich hatten beide Müttergruppen ähnlich viel Schlaf.


Wie können Eltern dem plötzlichen Kindstod vorbeugen?

Im Rahmen der Empfehlungen, die Risiken des plötzlichen Kindstodes zu minimieren, gab es immer wieder den Punkt, dass das Baby allein im eigenen Bettchen schlafen soll. Diese Vorgehensweise widerspricht jedoch auch vielen aktuellen Untersuchungsergebnissen und behindert das ausschließliche Stillen. Wenn Mütter das Co-Sleeping praktizieren und zusammen mit dem Baby in einem Bett schlafen, sind folgende Sicherheitsvorkehrungen wichtig.

  • Das Baby sollte nicht zwischen den Eltern schlafen, da der Papa einen anderen Schlafrhythmus aufweist und nicht bemerkt, dass das Baby neben ihm liegt.
  • Das Baby muss vor dem Herausfallen gesichert werden!
  • Alkohol und Drogen sind absolut tabu!
  • Rauchen stellt ebenfalls ein Risiko dar. Nicht in der Umgebung des Babys rauchen! Eine Kopfbedeckung zum Rauchen tragen, danach die Kleidung wechseln und Hände gründlich waschen! 

Das Co-Sleeping sorgt für häufiges Erwachen und weniger Tiefschlaf, stimuliert das Baby und stabilisiert es in seinen Organfunktionen, so dass es unter bestimmten Voraussetzungen auch als eine Präventionsvariante betrachtet werden kann. Allerdings fehlen noch weitere Untersuchungen, um dies abschließend zu klären.


Was ist mit Babys und Müttern in besonderen Situationen?

Nicht alle Babys kommen termingerecht und gesund zur Welt und es kann auch zu Erkrankungen der Mutter kommen. Dann steht der enge Kontakt zwischen Mutter und Baby nicht im Vordergrund, sondern eine medizinisch optimale Betreuung, die auch zur räumlichen Trennung führt. Wenn der Zustand der Mutter oder des Babys stabil ist, kann umgehend der Hautkontakt nachgeholt und regelmäßig praktiziert werden. So entsteht ein sehr enger Kontakt zwischen Mutter und Baby, der sich dann auch positiv auf die Interaktion auswirkt.

Wenn Ihr stillt, werdet Ihr schnell bemerken, dass das Stillen im Bett die Nächte angenehmer und entspannter werden lässt, vor allem, wenn Ihr nicht aufstehen müsst. Frauen die ihr Baby bei sich schlafen lassen, stillen ihre Kinder meist länger und haben seltener Stillprobleme. Erzählungen von Verwöhnen, Abhängigkeit, Verweichlichen solltet Ihr ausblenden. Geht den Weg, den Euer Gefühl Euch weist!

Genießt die innige Zeit mit Euren Kindern!

Eure Nancy

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Warum die Muttermilch einzigartig ist und warum Stillen für Dich und Dein Baby gut ist, kannst du hier nachlesen:

Aufgepasst! Auch Mütter profitieren von einer längeren Stillzeit

Warum Muttermilch so wertvoll ist

Warum Stillen soooo gut ist...

 

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