Bakterielle Vaginose während der Schwangerschaft – möglicher Auslöser für eine Frühgeburt

Behandlung & Vorbeugung von Scheideninfektionen in der Schwangerschaft

Bei bakteriellem Ungleichgewicht bekämpft Multi-Gyn ActiGel (hormonfrei) Intimbeschwerden wie Juckreiz, Brennen, Scheidenausfluss und Geruch © JenkoAtaman - Fotolia.com

Unter den Infektionen weist die bakterielle Vaginose einen statistisch signifikanten Zusammenhang mit der Frühgeburt auf. Die bakterielle Vaginose gehört zu den am häufigsten vorkommenden Scheideninfektionen. Die Häufigkeit in der Schwangerschaft lässt sich bei 10 – 20 % feststellen (Mc Georg 2000). 

1. Ursachen für bakterielle Infektionen

Unter Veränderung der Laktobazillenflora kommt es zu einem Ungleichgewicht der Scheidenflora, insbesondere mit anaeroben Bakterien.

Die sexuelle Aktivität während der Schwangerschaft und mangelnde Intimhygiene der Mutter könnten eine Infektion begünstigen.  Die bakterielle Vaginose wird geprägt durch eine gestörte Vaginalflora, wodurch es zu einer Verschiebung von den aeroben zu den anaeroben Bakterien in der Vagina kommt.

files/ardo/blog/CTAs_DE/tipps-fuer-die-stillzeit-hello-baby.jpg

2. Symptome bei bakterieller Vaginose

Typische Beschwerden der bakteriellen Infektion sind ein verstärkter vaginaler Ausfluss, der einen fischartigen Geruch aufweist. Die betroffenen Frauen klagen dann in der Regel über Juckreiz und Brennen in der Vagina.

Das subjektive Leitsymptom einer bakteriellen Vaginose ist der übelriechende Fisch-Geruch des vaginalen Scheidenausflusses ohne die klinischen Anzeichen einer Kolpitis.

Die bakterielle Vaginose wird durch Abstrich nachgewiesen und wird als sicher angesehen, wenn der Scheiden-pH-Wert über 4,4 (Normalbereich zwischen 3,8 - 4,4) liegt,  der Ausfluss ist homogen, dünnflüssig, grau-weiß und riecht übel.

3. Risiken und Folgeerkrankungen

Eine Scheideninfektion gilt allgemein als wichtiger Risikofaktor für eine Frühgeburt. Die Infektion wird erst dann nachgewiesen, wenn typische Beschwerden wie vorzeitige Wehentätigkeit und vorzeitiger Blasensprung diagnostiziert werden. Da die Bakterien der Scheide/Vagina einen direkten Zugang zur Fruchthöhle im Fall eines Blasensprungs haben, ist die bakterielle Vaginose ein potentieller Risikofaktor für jede Schwangerschaft.

In der Schwangerschaft führt die durch eine bakterielle Vaginose ausgelöste Infektion zu vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburt, und/oder Fieber unter der Geburt und Endometritis.

4. Behandlung und Vorbeugung bakterieller Vaginose in der Schwangerschaft

Bei bakteriellem Ungleichgewicht bekämpft Multi-Gyn ActiGel Intimbeschwerden wie Juckreiz, Brennen, Scheidenausfluss und Geruch. Der patentierte 2QR-Komplex ist Hauptbestandteil von Multi-Gyn ActiGel.

files/content/blog/Aaa_CTAs/actigel-cta.jpg

2QR hält die schädlichen Erreger und Bakterien ab, tötet die eigenen Milchsäurebakterien (Laktobazillen) jedoch nicht ab. Dadurch wird die Scheidenflora nicht zerstört, sondern ihr Schutzmechanismus stimuliert.

Multi-Gyn ActiGel ist hormonfrei und kann in der Schwangerschaft oder während einer Behandlung mit Antibiotika verwendet werden. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt beraten.

Links, die Sie interessieren könnten:

 

Quellen:
Rath, Werner (2005): Erkrankungen in der Schwangerschaft. Thieme Verlag Stuttgart.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Hinweis: Die Inhalte im ARDO-Blog spiegeln persönliche Meinungen und Inhalte der jeweiligen Autoren wider. Es handelt sich um journalistische, nicht zwangsläufig ärztliche Abhandlungen. Fehler, Irrtümer und Falschaussagen können nicht ausgeschlossen werden. Um bestmögliche und stets aktuelle Prüfung sind wir selbstverständlich bemüht. Beachten Sie bitte auch, dass das Lesen eines Blogartikels keinesfalls einen Arztbesuch ersetzt. Wir empfehlen Ihnen daher dringend grundsätzlich bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Kommentare werden nach redaktioneller Prüfung nach Möglichkeit beantwortet.