Wunde und verletzte Brustwarzen beim Stillen

Low Level Laser-Therapie für die Brustwarzen

 

Du hast Dir das Stillen irgendwie schöner vorgestellt und jetzt, nach zwei Tagen fühlen sich Deine Brustwarzen gereizt an. Jedes Anlegen wird zu einer großen Überwindung und ist vom innigen Gefühl mit Deinem Baby weit entfernt?
Damit bist Du nicht allein!


In den ersten Tagen kann es häufig zu Beschwerden an den Brustwarzen kommen und die Ursache liegt meist drin begründet, dass Du und Dein Baby das Stillen erst erlernen müsst. Alles ist neu und aufregend und dann kann es recht schnell zu einem nicht ganz korrekten Anlegen kommen. Lass Dich hier von einer Fachperson anleiten und unterstützen, um diese Probleme schnell zu beseitigen!

 

Eine sehr schnelle Hilfe bietet die Low-Level-Laser-Therapie.

Die Behandlung erfolgt kontaktlos vor dem Anlegen und reduziert Schwellungen und Schmerzen. Die kontaktlose Therapieform verhindert eine zusätzliche Kontamination der wunden oder verletzten Brustwarze. Es gibt keine Veränderungen des Geschmacks der Muttermilch und Dein Baby erhält auch keine fremden Bestandteile über die Brustwarze in den Mund.Mithilfe der Laserbehandlung heilen Hautdefekte sehr schnell ab und Infektionen werden vermieden. Frage hierzu bitte bei Deiner Hebamme oder Stillberaterin nach, denn der SOLARDO eco von ARDO kann auch im Windelbereich Deines Babys bei wundem Po oder bei Nabelheilungsstörungen zusätzlich verwendet werden. Ein Rundum-Talent für die Wochenbettzeit ohne Nebenwirkungen.


Du stillst mittlerweile seit einer Woche unter Schmerzen an den Brustwarzen und weist auch deutlich sichtbare Verletzungen auf?


 Diese Situation kann vorkommen, stellt allerdings keine „normale“ Still-Situation dar. Kontaktiere umgehend Deine Hebamme oder Stillberaterin, denn der Grund kann neben einem nicht optimalen Anlegen auch ein ganz anderer sein. Die Verletzung der Brustwarze bietet zudem eine Eintrittspforte für krankmachende Keime und kann in einigen Fällen zu einer Brustentzündung, aber auch zu einem Mangel an Muttermilch führen.


Wo liegt die Ursache für wunde oder verletzte Brustwarzen?


An erster Stelle steht tatsächlich das Still-Management, genauer gesagt, das Anlegen und die Stillhaltung. Wenn die Brustwarze während des Stillens im Mund nicht optimal platziert ist oder verrutscht und immer wieder an derselben Stelle fehlbelastet wird, dann kannst Du sehr schnell Verletzungen der Haut erkennen.


Du hast das Anlegen optimiert und die Stillpositionen gewechselt, aber das Stillen ist weiterhin schmerzhaft?


Hier sollte unbedingt der Mund Deines Babys von einer Hebamme oder Stillberaterin angesehen werden. Lippenbändchen, straffe Zungenbändchen, aber auch andere anatomische Besonderheiten können ebenfalls zu Beschwerden und Schmerzen beim Stillen führen und die Brustwarzen verletzen.


Du hast eine gründliche Ursachenforschung betrieben, aber keine Besserung tritt ein?


Kontaktiere bitte Deinen behandelnden Arzt, um eventuell eine antibiotische Therapie durchzuführen, denn wenn die Verletzungen nicht abheilen, kann es sehr schnell zu weiteren Beschwerden und Entzündungen der Brust kommen. Auch der Hb-Wert sollte überprüft werden, da einige Mütter nach Schwangerschaft und Geburt sehr geringe Werte aufweisen können, die dann zu einer Wundheilungsstörung führen können.


Welche Therapie gibt es bei wunden oder verletzten Brustwarzen?


Die beste, keimreduzierende, heilungsfördernde Substanz trägst Du ganz nah bei Dir. Deine Muttermilch! Nach jedem Stillen solltest Du einen kleinen Tropfen aus der Brust gewinnen, auf Deiner Brustwarze verteilen und antrocknen lassen. Auch viel Luftzirkulation an den Brustwarzen unterstützt die Heilung.
Viele Mütter nutzen gern Lanolin für die Pflege der Brustwarzen, so auch für die Heilungsunterstützung. Jedoch lieben nicht alle Babys den neuen Geruch oder Geschmack an Mamas Brust.
Heilwolle wird von Hebammen gern genutzt und Hydrogel ist ein Mittel der Wahl.
Gegen die Schmerzen können und sollten in Absprache mit dem behandelnden Arzt Medikamente genutzt werden.


Wie kannst Du diesen Problemen vorbeugen?


1. Schon in der Schwangerschaft ist es sinnvoll, den Anlegevorgang und Stillhaltungen mit einer Puppe zu üben. Solltest Du in Deiner näheren Umgebung junge Familien mit Neugeborenen kennen, so schaue häufiger zu, wenn die Babys gestillt werden und wie so ein kleines Baby gehalten und getragen wird! Das kann anfängliche Hürden beseitigen.

2. Vermeide den Einsatz eines Beruhigungssaugers oder Flaschensaugers in den ersten 6 Lebenswochen. Lernt Euch kennen, kuschelt viel Haut an Haut und übt das Stillen!

3. Biete Deinem Baby auch nicht den Finger zum Beruhigungssaugen an, sondern Deine Brust. So kannst Du mit Deinem Baby das Stillen trainieren und die Muttermilchbildung optimal unterstützen.

4. Wenn es nicht medizinisch notwendig ist, sollte Dein Baby keine anderen Flüssigkeiten, als Deine Muttermilch erhalten.

5. Solltest Du schon während der ersten Stillversuche Schmerzen spüren, kontaktiere umgehend eine Fachperson, um die Ursache zeitnah zu finden!

6. Reinige Deine Brustwarzen mit klarem Wasser und pflege sie mit Muttermilch.


Ich wünsche Dir eine angenehme und kuschelige Stillzeit,
Deine Nancy

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