4 hilfreiche Tipps, Stillschwierigkeiten zu vermeiden

Fotolia©sonya etchison

Der häufigste Grund für Schmerzen an den Brustwarzen während des Stillens ist eine nicht optimale Stillhaltung.

Achte auf die Lage Deines Babys! Ohr, Schulter und Hüfte sollten sich in einer Linie befinden. Dein Baby liegt also in einer Seitenlage, der Brust zugewandt. Mit seinen Händchen umarmt Dein Baby Deine Brust und hebt sie mit der darunter liegenden Hand etwas an. Am besten positionierst Du Dein Baby auf Höhe Deiner Brust. Nimm Dir Kissen zur Hilfe, die ein Verrutschen während des Stillens verhindern.

Vor dem Anlegen sollte sich die Brustwarze auf der Höhe der Oberlippe Deines Babys befinden.

Wenn Dein Baby seinen Mund weit öffnet, führst Du es schnell zur Brust hin. Hat Dein Baby Deine Brust erfasst, beobachte, ob es beim Saugen runde Pausbäckchen hat, die Lippen aufgestülpt sind, sich Deine Brust und die Ohren Deines Babys im Saugrhythmus mitbewegen. Kinn und Nase Deines Babys ragen in die Brust hinein. Hole Dein Baby mit seinem unteren Rücken und Po näher an Deinen Körper, so fühlt es sich geborgen.

Für die Stillhaltungen im Sitzen solltest Du Deine Füße auf eine Fußbank o.ä. platzieren, um entspannt stillen zu können.

Achte bitte auch darauf, dass Deine Arme das Gewicht Deines Babys nicht ohne Unterstützung halten müssen, denn das kann auf Dauer sehr anstrengend sein.

Damit Du all diese Punkte berücksichtigen kannst, sollte Dein Baby in einem aufmerksamen Zustand sein, aber noch nicht weinen, denn dann wird das Anlegen Euch beiden erschwert. Achte bitte auf die Signale Deines Babys! Es zeigt Dir frühe Stillzeichen, wie zum Beispiel: Das Bewegen der Lippen, Bewegen der Zunge, geballte Fäustchen.

Wenn Du in den ersten Wochen viel Nähe mit Deinem Baby genießt, es beobachtest, wird es immer seltener Missverständnisse zwischen Euch geben und Ihr werdet ein sicheres Still-Team.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Hinweis: Die Inhalte im ARDO-Blog spiegeln persönliche Meinungen und Inhalte der jeweiligen Autoren wider. Es handelt sich um journalistische, nicht zwangsläufig ärztliche Abhandlungen. Fehler, Irrtümer und Falschaussagen können nicht ausgeschlossen werden. Um bestmögliche und stets aktuelle Prüfung sind wir selbstverständlich bemüht. Beachten Sie bitte auch, dass das Lesen eines Blogartikels keinesfalls einen Arztbesuch ersetzt. Wir empfehlen Ihnen daher dringend grundsätzlich bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Kommentare werden nach redaktioneller Prüfung nach Möglichkeit beantwortet.