Ardo Saugtechnik

Hochleistung für medizinische Einsätze

Im medizinischen Bereich ist Hektik keine Seltenheit. So sind in heiklen Situationen zuverlässige Geräte gefragt, die maximale Sicherheit garantieren. Die verlässlichen Vakuumpumpen erleichtern die tägliche Arbeit und unterstützen durch ihre qualitativ hochwertige Ausführung das medizinische Fachpersonal. Über 20 Jahre Erfahrung sowie die enge Zusammenarbeit mit den Anspruchsgruppen gewährleisten, dass die Vakuumpumpen von Ardo stetig verbessert und an die individuellen Bedürfnisse der Anwenderinnen und Anwender angepasst werden. Die Geräte eignen sich für den langjährigen, nachhaltigen Einsatz in Kliniken, Krankenhäusern, Arztpraxen, Senioren- und Pflegeeinrichtungen und in der Veterinärmedizin.

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Innovationsmanagement mit Schweizer Präzision

Nachhaltigkeit und Qualität gehen Hand in Hand. Die Geräte von Ardo sind langlebig und wartungsarm dank Schweizer Präzisionsarbeit. Sie sind einfach zu bedienen, leise im Betrieb und dabei äusserst leistungsstark. Die dreifache Absicherung sorgt für maximale Sicherheit für Mensch und Maschine. Ardo verarbeitet ausschliesslich hochwertige Materialien und garantiert so eine lange Nutzungsdauer. Die Geräte von Ardo sind optisch ansprechend, praktisch in der Handhabung und einfach zu reinigen – Form und Funktion in perfekter Symbiose. Zuverlässigkeit und massgeschneiderte Individuallösungen sind für den Familienbetrieb eine Selbstverständlichkeit. Zudem sind die Geräte von Ardo vielseitig einsetzbar, wodurch sich die Investition gleich mehrfach auszahlt.

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Hygienemaßnahmen in der Corona-Zeit

Mit Corona infizierte Abfälle entsorgen

Zuletzt aktualisiert am 29. April 2020

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich seit Beginn des Jahres 2020 innerhalb kürzester Zeit rasant verbreitet und zu einer Pandemie mit stetig steigenden Infiziertenzahlen entwickelt. Arztpraxen und Krankenhäuser, aber auch Privathaushalte, stehen vor der Herausforderung, die bei der Behandlung anfallenden Abfälle sicher und korrekt zu entsorgen. Hinweise des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie des Bundesumweltministeriums geben Orientierung.

In seinen Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 (Stand: 24.4.2020) stellt das RKI klar, dass für die Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitswesens die Festlegungen der LAGA-Richtlinie Nr. 18 gelten. Die einzelnen Abfallschlüsselnummern finden demnach wie folgt Anwendung:

In der Regel keine Anwendung des AS 180103*

Unter der Abfallschlüsselnummer 180103* werden Abfälle zusammengefasst, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht besondere Anforderungen gestellt werden. Damit gehören sie zu den gefährlichen Abfällen, bei deren nicht sachgemäßer Handhabung die Verbreitung von Krankheiten zu befürchten ist. Laut RKI fallen bei der Behandlung von an COVID-19 erkrankten Personen in der Regel keine gefährlichen Abfälle an, die gemäß AS 180103* deklariert werden müssten.

Regelhaft der Abfallschlüsselnummer 180103* zuzuordnen sind Abfälle, die bei der mikrobiologischen und virologischen Diagnostik von COVID-19 entstehen und nicht durch ein anerkanntes Verfahren desinfiziert werden können.

Mehrheitlich Entsorgung nach AS 180104

Entsprechend der Empfehlungen des RKI stellen nicht flüssige Abfälle aus der Behandlung von COVID-19-Patienten kein besonderes Infektionsrisiko dar, sofern die üblichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes eingehalten und geeignete persönliche Schutzausrüstung getragen wird. Sie sind daher der Abfallschlüsselnummer 180104 zuzuordnen.

Dazu zählen mit Blut, Sekreten oder Exkreten behaftete Abfälle wie beispielsweise Verbände, Atemschutzmasken oder Aufwischtücher sowie geringe Mengen an spitzen Gegenständen, die sich nicht zur stofflichen Verwertung eignen und daher in Hausmüllverbrennungsanlagen vernichtet werden. Abfälle der Schlüsselnummer 180104 müssen unmittelbar am Ort ihres Anfallens in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen gesammelt und ohne Umfüllen oder Sortieren in sicher verschlossenen Behältern transportiert werden. Spitze und scharfe Gegenstände sind in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen zu sammeln und zu verpacken.

 

Privathaushalte: AS 200301

Abfälle aus privaten Haushalten, die bei der Betreuung von Covid-19-Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patienten verursacht wurden (beispielsweise Einwegtaschentücher, Einweg-Atemschutzmasken), sind dem Restabfall gemäß Abfallschlüsselnummer 200301 „gemischte Siedlungsabfälle“ zuzuführen.

 

Quellen.

  • Robert Koch-Institut: Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Abfalltrennung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie wichtiger denn je
  • Bayerisches Landesamt für Umwelt: Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes, die mit dem Coronavirus (SARSCoV-2) kontaminiert sind
  • European Commission: Waste management in the context of the coronavirus crisis
  • Pharmazeutische Zeitung: Leitlinien der EU-Kommission: Müll von Corona-Patienten trennen

https://www.abfallmanager-medizin.de/abfall-abc/mit-corona-infizierte-abfaelle-entsorgen/